Bootsübergabe - Theoretischer Teil (2)
Das Boot wird vom Vermieter im befindlichen Zustand übergeben, sowohl Boot, Motor als auch Propeller weisen keinerlei schwerwiegenden Beschädigungen auf.
Die Betonung liegt bei diesem Satz auf dem Wörtchen „schwerwiegend“… Unsere Boote sind nach mehreren Jahren in der Vermietung natürlich nicht mehr neuwertig, und einen Teil davon haben wir auch schon gebraucht übernommen. Bei der Übergabe kontrollieren wir gemeinsam den Zustand von Boot und Motor, größere Beschädigungen werden auf dem Mietvertrag festgehalten. Da man als Fahrer bei der Nutzung jeden größeren Kontakt am Boot und Motor unweigerlich mitbekommt, ist es besser uns direkt über einen neuen Schadensfall zu informieren, auch um eventuelle "Folgeschäden" zu vermeiden. Denn eine defekte oder verbogene Propellerachse kann z.B. bei weiterer Verwendung auch einen kompletten Getriebeschaden verursachen... Wenn ihr keinen Bodenkontakt hattet, müsst ihr bei der Rückgabe nicht unbedingt dabei sein, es reicht aus, wenn ihr den Bootsschlüssel und eventuelles Zubehör zurückgebt. Sollten uns bei der Kontrolle neue Schäden auffallen, würden wir euch im Anschluss dazu holen...
Aber woher weiß man denn eigentlich, ob es sich um einen neuen oder alten Schaden handelt? Wie bei allen anderen Metallen verschwindet auch bei Aluminium, das dauerhaft der Witterung ausgesetzt ist, mit der Zeit der silberne, metallische Glanz und die Oberfläche wird grau. Daher kann man also alte und neue Beschädigungen sehr gut unterscheiden, sowohl am Boot als auch am Propeller…